Schaugepränge

Um in den Hirnen der ungebildeten Masse dauerhafte Überzeugungen zu schaffen, muss etwas vorhanden sein, was das Auge anspricht. Ein Glaube, der sich allein auf Doktrinen stützt, kann immer nur schwach und wankend sein. Wenn aber die Autorität des Heiligen Stuhls sichtbar wird in majestätischen Gebäuden ... die von Gott geschaffen scheinen, wird der Glaube wachsen ...
(Papst Nikolaus V.)

Es bedarf nichts als Geschwätz, um beim Volke Eindruck zu machen. Je weniger es begreift, desto mehr bewundert es.
(Gregor von Nazianz,
Kirchenlehrer um 390)

 

 

 

Was wollte Jesus wirklich?

Wie
Jesu Lehre verfälscht wurde

   

 

Jesus lehrte eine innere Religion - ohne Priester, ohne Papst, ohne Dogmen und Zeremonien. “Wisset ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid und der Geist Gottes in euch wohnt?” (1. Korinther 3, 16) Die ersten Christen trafen sich in schlichten Räumen zum Gebet. Sie teilten alles miteinander und trafen gemeinsam Entscheidungen. Keiner war höher als der andere, denn Gott liebt Seine Kinder alle gleich.

Die innere Religion

Mann und Frau waren gleichberechtigt. Sie strebten eine höhere Ethik und Moral an, indem sie bei ihren eigenen Gefühlen und Gedanken begannen, um diese zu veredeln. Sie strebten den Frieden mit ihrem Nächsten und der Natur an - denn auch Jesus liebte die Tiere und sorgte für sie, was vor allem aus apokryphen urchristlichen Schriften außerhalb der Bibel hervorgeht (vgl. z. B. die Schrift Jesus und die ersten Christen waren Vegetarier). Doch das Urchristentum der Frühzeit war nur von kurzer Dauer. Schon im zweiten und dritten Jahrhundert unserer Zeitrechnung wurde die ursprüngliche Lehre des Nazareners durch gewissenlose Bischöfe (ursprünglich nur die Verwalter der Kasse in den Gemeinden) beseitigt und an ihre Stelle ein Machtsystem heidnischer Prägung gesetzt. Die Vorlage dazu lieferten heidnische Mysterienkulte aus Rom, Griechenland, Ägypten und Babylon. Konstantin machte diese äußere Machtkirche, die mit Christus nur noch den Namen gemeinsam hatte, dann zur Staatsreligion, weil er auf diese Weise seine eigenen machtpolitischen Ziele am besten durchsetzen konnte.

     
Lesen Sie auch:
"Der Theologe Nr. 25" - Götzenkult Kirche: Verrat an der Lehre von Jesus
 
 

 

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt, Dieter Potzel, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld