Papst Bonifaz VIII.:
“Was bin ich
anderes als Gott?”

Im Jahre 1300 verkündete Papst Bonifaz (= Bonifatius)  VIII. (Benedikt Gaetani) das erste kirchliche “Jubeljahr”. In seiner Bulle “Unam sanctam” behauptete er, es sei “für jedes Geschöpf zur Erlösung unbedingt erforderlich, dem römischen Oberhirten untertan zu sein” (Peter de Rosa, Gottes erste Diener, S. 99). Und an anderer Stelle fügte er hinzu: “Was bin ich anderes als Gott?”



Papst Bonifaz "wollte Besucher in die Stadt locken und die Einkünfte heben". Deshalb verkündete er das erste Jubeljahr.

 

 

 
Das Geschäft mit der Sünde
   

 

Die “Heiligen Jahre” waren für den Vatikan schon immer eine beliebte Einnahmequelle.

Geld wie Heu

Bereits im ersten "Jubeljahr" 1300 legten die zwei Millionen Besucher "solche Unmengen von Schätzen vor dem angeblichen Grab des Heiligen Petrus nieder, dass zwei Priester Tag und Nacht damit beschäftigt waren, mit Harken das Geld zusammenzurechen" (Ralph Woodrow, Die Römische Kirche - Mysterien-Religion aus Babylon, Marienheide 1992, S. 69; Buch leider mittlerweile vergriffen).

Aufgrund dieser guten Erfahrungen wurden die Abstände zwischen den “Jubeljahren’” immer kürzer. Bonifaz VIII. (siehe auch: Was bin ich anderes als Gott?) dachte zunächst an jedes volle Jahrhundert. Später wurden es dann 50 oder 33 Jahre; 1983 wurde ein “gesondertes” Jubeljahr eingeschoben. Auch heute stehen genügend Opferstöcke in den Kirchen der “ewigen Stadt” bereit. Das Jubeljahr 2000 wird nach Ansicht der Zeitung Republica (16.1.1995) das “größte Geschäft des Jahrhunderts”. Doch nicht nur die Pilger, auch der Staat wird zur Kasse gebeten: Der italienische Staat wurde dazu genötigt, mindestens drei Milliarden DM für die Infrastruktur der Stadt Rom auszugeben, um den Ansturm der Pilger aufzufangen (Neue Zürcher Zeitung, Folio, April 1999).

Das alles hat
mit Christus nichts zu tun!
       
 

 

 

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt, Dieter Potzel, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld